wie die Zeit vergeht

An Ostern gings wandern: wir (2 Holländer, meine Mitbewohnerin und ich) sind auf den 2451m hohen Sulphur Mountain gestiegen:

Gaaaanz, ganz langsam wird es auch Frühling. Ein bisschen grün hier und ein paar Blüten da. Warm ist es schon, aber es ist trocken wie die Wüste Gobi. (Auf Kontantins Blog sind ein paar Bilder..)

Mein Projekt läuft. Trotzdem freue ich mich schon auf richtigen Urlaub, im Juni geht´s nach Vancouver Island zum West Coast Trail. Dort soll es Wale vom Strand aus zu begutachten geben, aber auch oft und viel schiffen. Kein Problem, vor allem nicht mit meinem neuen Ferrari-rotem Rucksack. Man kann den Hüftgurt in den Ofen legen und dann formt sich der dem Hüftgold an. Was es nicht alles gibt… Aber das wird auf jeden Fall ein Abenteuer.

Danach kommen meine Eltern für 3 Wochen und wir kreuzen die Straßen mit einem Schlachtschiff von Wohnmobil. Das wird auch ein Abenteuer.

Aber die Abenteuer nehmen kein Ende und gehts in den Yukon! Eigentlich wollte ich noch Moschusochsen sehen, aber die sind dann doch zu weit weg. Man will ja auch was vom Sommer haben und die gibst auch hier im Zoo. Dort werden wir die noch mal abchecken. Die sind auch echt klein, die Dackel unter den Ochsen, könnte man sagen. Denkt man gar nicht….

Bis denn dann!

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Beton statt Pflastersteine

Ich weiß nicht warum, aber hier der Gehweg aus Betonplatten gemacht. Schön glatt und eben sind die. Besonders praktisch ist dieses Material im Winter. Schnee fällt darauf und schmilzt, das Wasser läuft dann nicht in die Rillen, sondern es bleibt einfach oben auf den Betonplatten drauf. Solange bis es Nacht wird. Dann friert es wieder und am nächsten Morgen erfreue ich mich aufs neue über diese tollen Eisflächen auf dem Weg zur Arbeit.

Aber mein Projekt ist total super. Ich bin an der Uni von Calgary in der Veterinär Fakultät und dort wird an einem Bakterium geforscht das Wiederkäuer befällt.  Mycobacterium avium subsp. paratuberculosis heißt der Banause.  Auf Grönland wurden u.a.  Gewebeproben von Caribous und Schafen gesammelt und die werde ich mir in den nächsten Wochen vorknöpfen und schauen ob MAP da drin ist, sozusagen.

Caribous sind doch nicht das gleiche wie Rentiere, was ich immer dachte. Der Unterschied  ist nämlich das Rentiere domestiziert wurden, wärend man das mit Caribous nie gemacht hat. Deshalb sind sie kleiner. Möglicherweise auch süßer:

Photo URL: http://www.visualphotos.com/photo/1×9119093/Caribou_Rangifer_tarandus_calf_running_on_the_600026.jpg

Die Mutti von einem meiner Mitbewohner hat mir ihr Fahrrad geliehen und damit radel ich dann zur Arbeit. Ist manchmal ganz schön frisch. Da es aber so trocken hier ist merkt man den Unterschied zwischen -5°C und -15°C nicht. Klingt komisch, fühlt sich aber echt so an.

Calgary an sich hat für nicht Wintersportler leider nicht so viel zu bieten. Ist halt eine große Stadt, aber das hat nichts zu heißen. Aber es ist ja noch etwas Zeit mich vom Gegenteil zu überzeugen. Dieses Wochenende testen zwei Kollegen aus Holland und ich erstmal das schnellste Eis der Welt auf der Eislaufbahn Olympic Oval.

Das wir ein Spaß.

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Bilder aus Mexico

Ich habe einen schönen Hut gekauft!

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Mexico- Baja California

Urlaub war gut.

Am 2. Januar haben wir uns mit unserem  Vancouver Schild an den Trans Canadian Highway 1 gestellt.  Abends waren wir dann in Vancouver und haben sogar einen Schlafplatz bei einer Familie gehabt die uns mit Stollen versorgt hat. Von Calgary nach Vancouver sind es übrigens 972km. Im Winter können es auch schon mal -30°C auf dieser Strecke sein, da haben wir aber erst dran gedacht als uns die erste Mitfahrgelegenheit davon erzählt. Wir hatten aber Glück und es war Sonnenschein in Rocky Mountains!

Hitch Hiking in den RockiesDann gings mit dem Bus nach Seattle, wo wir einen sehr nette Couchsurfing Host hatten. Seattle ist eine echt schöne Hafenstadt. Einen Tag lang hat es leider richtig doll geschüttet, aber dafür hatten wir den nächsten Tag Sonnenschein. Der Public Market ist die Topattraktion, zu Recht. Ein historischer Markt, wo man von Fisch bis Ramsch alles bekommt, direkt an der Hafenpromenade. Und es gibt dort superlecker fettige, russische Gebäckstücke. Piroschky heißen diese Dinger. Die Uni und Umgebung sind super entspannt.


Dann gings mit dem Flugzeug nach San Diego und dort haben wir noch mal kräftig bei Walmart Proviant geshoppt und sind dann abends über die Grenze nach Tijuana spaziert. Sofort hat man gemerkt, dass man aus den USA raus ist: Keiner spricht englisch und es ist alles dunkel und verrucht und die Busse sind klapprig und total interessant. Da haben wir uns dann direkt in den nächsten Bus gesetzt der uns Richtung Süden brachte nach Catavina:

Hier ist ein Fehler im Bild versteckt!

 

Ein Cafe aus Kaktusborke!

Dann sind wir weiter nach Guerro Negro getramped, aber da war es doof. Wir haben dann noch einige andere Orte gesehen (es folgen noch 3 Wochen Urlaub an dieser Stelle, und ich bin gerade sehr schreibfaul, deshalb gibt es nur die besten Fotos. Die sind auch nciht von mir, ich bin jetzt nur mit Analog Fotoapparat unterwegs, aber Konstantin war fleißig)

Danach gings dann auf dem Rückweg nach San Francisco und dann zurück in mein Calgary zu Hause!

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Ich bin eine Fledermaus!

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Montreal

Ich liebe diese Stadt!

Und kochen können die da, meine Herren! Da schmeckt man den französichen Einfluss.

Im Biodome waren wir, eine Art Indoor Zoo. Schön klein, sodass die Tiere alle eingefercht sind, aber kann sie sehr gut sehen und fotographieren! Es besteht aus 4 Ökosystemen: brasilianischer Regenwald, Kanada, Antarktis und ganz viel Aquarium.

Außerdem stand natürlich shoppen auf dem Programm. Weil es einfach Bock macht durch die Straßen zu schlendern und hier da, eigentlich überall etwas schönen zu entdecken:

Leider ist meine Kamera nicht mehr die neuste und belichtet zu viel….

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Endgegner

Seit gestern ist die Stimmung in meinem trauten Heim, noooooch weiter abgesackt. Es geht in den Endspurt, für mich nur noch ein guter Monat. Nachdem ich und meine Mitbewohner (ein Inder, ein Chinese) anfangs nur mit Standard-Abnerv SMS belästigt wurden (z.B. Lisa du hast den Rasen nicht richtig gemäht; Mein Topf fehlt vielleicht jemand von euch einer Idee wo der ist??? …), gehts nun um echte Anschuldigungen. Die Katzen und Köter scheißen vor unseren Zimmern auf den Teppich, und auf einmal heißt es einer von uns hätte dort hingepisst! Mit einer von uns meine ich, mich und die beiden Jungs. Ja richtig gehört. Wenn wir das nicht wegmachen wird die Reinigung auf die nächste Monatsmiete aufgeschlagen. Die Reinigungskosten setzten sich aus der Fahrzeit, Fahrkosten, Miete eines Dampfreinigers und natürlich Arbeitszeit, der Vermieterin zusammen. Ihre Tochter hatte uns vor 2 Tagen zuerst damit belästigt (die haust im Keller und ihre Schwester wohnt jetzt auch im Haus)  und jetzt gehen die RundSMS in die nächste Runde. Die Schwester ist auch überaus freundlich, sagt weder Tag noch Tschüss, guckt aber immer ganz böse.

Dazu fällt mir nur eins ein: Leck mich am Arsch!

So nun aber mal vergnüglichen Teil:

Kiss on tour!

Heute abend gehts nach Montreal, für 4 Tage! Und ich nehme gaaaaar nichts für die Uni mit. So siehts aus! Dort wirds auch frischer als hier. Keine Ahnung was los ist, aber es ist immer noch nicht kalt. November in Kanada, was für ein Erlebnis. Kein Wunder das die hier Wein anbauen… Aber diese Temperaturen sind selbst für Ontario nicht normal. Montreal ist meine Lieblingsstadt, aber da ich auch nur Toronto, Quebeck City, Hamilton und die Stadt mit den meisten Obdachlosen und Übergewichtigen Menschen (relativ gesehen) von Nordamerika kenne, ist das vielleicht nicht sooo aussagekräftig.

Nachher werde ich noch mal eine Runde saunieren. Aber nur eine Runde, denn so richtig Spass macht es nicht, die Kanadier gehen nämlich immer mit Klamotten und Schuhen in die Sauna. JA SCHUHE. Dieses Volk kennt keine Kultur. Ernsthaft, die kommen vom Sport und setzten sich direkt in die Sauna, so wie sie sind. Mit I phone oder Blackberry. Aber Aufgüsse oder so haben die nicht. Braucht man ja nicht wenn man die Aufguss app hat.

Meine zweite Runde Midterms ist überstanden und die zweite Präsi auch. Die Tests sind gut gelaufen, bin über dem Durchschnitt. Es ist nicht schwer, und ich frage mich warum die kanadier so schlecht sind, ich mein bei denen zählen die Noten, ich muss nur bestehen… Naja mal sehen die Final Exams stehen auch noch an, lieber nicht übermütig werden.

Bis bald!

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